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Yamamoto Neue Schädel Akupunktur (YNSA)


Die Yamamoto Neue Schädel Akupunktur (YNSA)  ist ein neues, eigenständiges Therapie-verfahren, das sich von der TCM (Traditionelle Chinesische Akupunktur) vollkommen unterscheidet.
Das Verfahren wurde von Dr. Toshikatsu Yamamoto (Chirurg, Anästhesist, Gynäkologe), vor circa 30 Jahren entdeckt und stetig weiterentwickelt.

YNSA ist die Krönung der Akupunktur, da alles am Kopf geschieht und am schnellsten jeder Reiz das Gehirn erreichen kann.

Der gesamte Körper spiegelt sich in Mikrosystemen oder Somatotopen wieder. Unter Somatotopen werden bestimmte Areale bezeichnet, die in einer Beziehung zum ganzen Körper stehen. Die YNSA basiert auf einem neuen Somatotop am Schädel. Vergleichbar mit der Ohrakupunktur projiziert sich hier der Gesamtorganismus auf ein umschriebenes Areal am Kopf.

YNSA ist ein einfaches und zugleich sehr komplexes, diagnostisches,  therapeutisches Verfahren. Für die Diagnose und Erfolgskontrolle werden ausserdem die japanische Bauch- und Halsdecken- Diagnostik angewendet.

Die Behandlung erfolgt durch sterile Einmal-Akupunkturnadeln,  wie sie auch bei der Ohr-, Gesichts- und Körperakupunktur zur Anwendung kommen.
Patienten, die Blutverdünnungsmittel Marcumar oder Heparin einnehmen, sollten wegen möglicher Blutungsgefahr nicht mit der Schädelakupunktur behandelt werden.

Die Behandlung wird von den Patienten, was die Schmerzhaftigkeit anbelangt, sehr unterschiedlich empfunden. Einige Patienten empfinden die Nadelakupunktur als schmerzhaft, andere hingegen verspüren kaum das Plazieren der Nadel.
 
Behandlungsdauer:In der Regel werden die Nadeln 15-45 Minuten belassen. Bei geschwächten Patienten erfolgen kürzere Behandlungszeiten.
Nach der Behandlung erfolgt eine Ruhepause von 30 Minuten.

Behandlungsintervalle: Bei akuten Problemen alle 2 Tage bis zu 2 x täglich. Bei chronischen Erkrankungen einmal wöchentlich oder alle 2 Wochen. Eine Erstverschlimmerung bei der Schädelakupunktur ist extrem selten.  

Nebenwirkungen:
Erstverschlimmerung, lokales Hämatom, Schmerz durch die Nadelung Kreislaufreaktionen.

Indikationen:Schmerzen und Erkrankungen im Bereich des Bewegungsapparates (Wirbelsäule, Muskelverspannungen, Rückenbeschwerden, Arthrose, Arthritis, Schulter-Arm-Syndrom, Hüftarthrosen, Kniegelenksarthrosen etc.), Kopfschmerzen, Migräne, Vegetative Dysfunktion,  Schlafstörungen, Erschöpfungszustände, Neurologische Störungen (Herpeszosterneuralgie, Intercostalneuralgien, Trigeminus Neuralgie, Schwindelsyndrom, Morbus Parkinson Multiple Sklerose, Asthma Bronchiale, Schleudertrauma, Epilepsie und vieles andere mehr. 

Kontraindikationen:
Schwangerschaft, extra- und intrakranielle Stenosen der Hirnversorgenden Gefässe, hochgradige koronare Herz-Kreislauferkrankungen, Angina pectoris, Störungen des Immunsystems (AIDS), Vorgeschädigte oder künstliche Herzklappen, Störungen des Gerinnungssystemes